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ÜBER UNS |
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Geschichte der Firma Stadler Transport AG
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Alles begann mit dem Kauf eines VW Busses. Mit diesem bereiste der gelernte Metzger Kurt Stadler zusammen mit seiner Frau Rosa Stadler die gesamte Ostschweiz bis ins Bündnerland um Obst und Gemüse zu verkaufen.
1961 kauften die beiden Jungunternehmer den ersten Lastwagen. Dies war die Geburtsstunde der Firma Stadler Transport. Die erste Garage befand sich am Waldauweg in St. Gallen. Ein Fahrzeug hatte in der Garage Platz, das andere vor dem Haus. Reparaturen wurden nicht selten über Nacht praktisch auf dem Gehweg vor dem Haus vorgenommen. Wenn es nötig war, hat Frau Rosa Stadler auch selbst das Werkzeug in die Hand genommen und dringende Reparaturen ausgeführt.
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Als weitere Fahrzeuge, vornehmlich der Marke Henschel dazukamen, musste ein neuer Abstellplatz gefunden werden. Diesen fanden Rosa und Kurt Stadler an der Schillerstrasse. An diesem Standort war es möglich vier Lastwagen abzustellen.
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1963 konnte die Firma Stadler eine Kiesgrube in Niederwil erwerben. Nachdem diese Kiesgrube ausgebeutet und mit Aushub wieder aufgefüllt war, konnte 1967 eine weitere Kiesgrube in Untereggen erschlossen werden. Das Unternehmen wuchs kontinuierlich und damit auch das Platzproblem. Eine Lösung fand das Ehepaar Stadler mit der Miete eines weiteren Abstellplatzes bei Pneu Eisenegger an der Zürcherstrasse. Erst mit dem Kauf einer Einstellhalle im Jahr 1974 an der Rechenwaldstrasse sollte das Platzangebot für die nächsten zwei Jahrzehnte genügen.
Am 1. Mai 1976 trat auch der damals 21-jährige Sohn Kurt Stadler jun. in das Unternehmen ein, nachdem er eine Lehre als Bauzeichner und die Handelsschule absolviert hatte.
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1980 erwarb die Firma Stadler als erstes Transportunternehmen auf dem Platz St. Gallen einen 4-Achs-Kipper. Fortan konnten mit diesem Fahrzeug, einem Saurer B330, 28 Tonnen auf einmal transportiert werden. 1987 dann wurde aus der Einzelfirma eine Aktiengesellschaft, diese wurde am 3.11.1987 ins Handelsregister eingetragen.
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Kurt Stadler sen. war nicht nur Unternehmer sondern auch ein begnadeter Tüftler und Erfinder. So kam es, dass er für Anhänger mit einem Loch in der Deichsel einen Adapter erfand um diese mit einer Anhängevorrichtung mit Kugel verbinden zu können. Der Sohn erstellte die Konstruktionspläne. 1990 besuchten Vater und Sohn Stadler die Erfindermesse in Genf und gewannen prompt die Goldmedaille. Die Erfindung erregte nicht nur Aufsehen an der Erfindermesse, sondern wurde auch ein kommerzieller Erfolg. Die Stadler Kupplung wird noch heute unter der Marke „Staku“ verkauft. Zu einem der grössten Kunden gehört der Schweizer Zivilschutz.
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1994 wurde der Grundstein für einen Neubau an der Gaiserwaldstrasse in St. Gallen angrenzend an Abtwil gelegt. Das neue Firmengebäude wurde am 2. März 1996 mit einem grossen Fest eingeweiht. Schon im Jahr darauf, am 13. September 1997, starb der Firmengründer Kurt Stadler in seinem 67. Lebensjahr.
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Im Jahr 2009 verkaufte Kurt Stadler jun. sein Unternehmen an die Firma Jakob Gschwend AG in Engelburg. Dies deshalb, weil er in seiner Familie keinen Nachfolger fand.
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